Mit diesen Worten kann die Leistung von uns beim Heimspieltag mit 2 absolut unnötigen Niederlagen zusammengefasst werden. Zum ersten Heimspiel seit einem Jahr und eine Woche nach dem respektablen 3. Platz im Regionalpokal des VSKE empfingen wir den TSV Beutha (2.) und die WSG Schwarzenberg- Wildenau (8.). Das Ziel war ein Pflichtsieg gegen die Gäste aus Schwarzenberg und vielleicht eine Überraschung gegen die Mannschaft aus Beutha, die wir in der Vorwoche immerhin im Pokal geschlagen hatten. Im ersten Spiel traten wir gegen die Schwarzenberger an. Da dies auf dem Papier eines der leichteren Spiele war, entschieden wir uns etwas zu rotieren, damit auch die Spieler, die sonst nicht so oft spielen, Einsatzzeit bekommen. Der Plan war trotzdem von Beginn an konzentriert zu spielen und den Gästen keine Möglichkeiten zu bieten. Dies scheiterte krachend. Von Beginn an hatte man das Gefühl, dass unsere Spieler Angst hatten einen Fehler zu machen. Die Frage war wovor, denn Schwarzenberg spielte routiniert aber nicht so, dass man Angst haben müsste. Bei uns führte dies aber dazu, dass wir im Angriff absolut mutlos agierten und nahezu keine direkten Punkte erzielten. Hinzu kam eine durchwachsene Annahme und auch das Zuspiel war leider schon besser. Da wir auch keine Punkte über erfolgreiche Blocks holten, nahm das Schicksal seinen Lauf und unser Rückstand wurde zunehmend größer. Einigermaßen im Spiel hielten uns vor allem Fehler der Gäste, auch wenn die Schwarzenberger zunehmend stärker wurden. Da auch eine Auszeit bei 8:11 keine Verbesserung erzielte wechselten wir zur Mitte des Satzes, doch auch Stephan und Lukas konnten keine entscheidende Wende mehr herbeiführen. So verloren wir den Satz verdient mit 19:25. Im zweiten Satz ließen wir die Aufstellung vom Ende des ersten Satzes bestehen und wollten nun von Anfang an ein anderes Gesicht zeigen. Aber erneut scheiterte dies krachend. Wir leisteten uns weiterhin absolut vermeidbare Fehler in allen Elementen des Spiels. Teilweise mutlos im Angriff, wackelig in Annahme und Zuspiel und löchrig im Block. Da war vieles stark ausbaufähig. Zur Hälfte des Satzes waren beide Auszeiten aufgebraucht, gebracht hatte es nichts. Wir verloren verdient mit 20:25 und damit war das erste Spiel erfolgreich in den Sand gesetzt worden. Nachdem die Negativemotionen wieder einigermaßen sortiert waren, mussten wir nun gegen die auf dem Papier stärkere Mannschaft aus Beutha ran. Es sollte ein anderes Spiel werden. Zwar lagen wir wieder schnell zurück, jedoch konnten wir diesmal auch eigene Punkte erzielen und zeigten vor allem auch eine überzeugendere Körpersprache und trauten uns auch was zu. Da aber auch Beutha variabel spielte und uns gute Bälle ins Feld knallte, wuchs der Rückstand dennoch auf 12:17 an. Wir glaubten aber an uns, sodass der Rückstand immer kleiner wurde und wir schließlich 22:20 führten, was Beutha zur Auszeit zwang. Letztlich machten wir aber leider wieder ein paar Fehler zu viel und schenkten den Satz noch mit 23:25 her. Da war mehr drin! Im letzten Satz gelang der Start diesmal deutlich besser. Wir konnten schnell in Führung gehen, wenngleich viele Punkte auch aus Fehlaufschlägen der Gegner resultierten. Wir konnten uns aber dadurch etwas abzusetzen (13:8) und hofften bereits auf den Entscheidungssatz. Aber nach und nach ließ dann unsere Leistung wieder nach, denn nun hatten wir ja wieder etwas zu verlieren. Wir bekommen vor allem unser Blockspiel nicht in den Griff und kassierten so immer wieder Angriffe durch die Lücke. Weiterhin zeigte sich, dass wir einfach nicht mental gefestigt genug sind, um Führungen vor allem gegen Spitzenteams auch mal ins Ziel zu bringen. Dies war uns bereits in der Hinrunde gegen Bockau und Beutha sowie auch im Pokal gegen Beutha nicht gelungen. Immer wenn wir wirklich was gewinnen können, fangen wir an zu wackeln und wollen lieber den Sicherheitsball spielen anstatt auf unser Können zu vertrauen. So also auch diesmal wieder. Gegen Ende des Satzes agierten wir also mutlos und ließen Beutha in Führung gegen. Bezeichnend waren am Ende zwei Dankebälle über Mitte und ein Sicherheitsaufschlag, der bei uns im Netz landete. So verloren wir wieder 23:25. Im dritten Spiel setzte sich Beutha gegen Schwarzenberg erst knapp, dann deutlich mit 2:0 durch. Für Zschopau spielten: Josua Illgen (Zuspiel), Freddy Carius (Außen), Louis Vogler (Mitte), Elias Beckert (Dia), David Böttger (Außen/Libero), Timothy Büttner (Mitte), Lukas Manke (Außen/Dia), Stephan Sprunk (Mitte), Tim Krumbiegel (Dia) Fazit: Es waren zwei unterschiedliche Spiele. Unsere Leistung war im ersten Spiel indiskutabel und vor allem die Körpersprache war miserabel. Im zweiten Spiel war unser Auftreten deutlich verbessert. Leider waren aber einzelne Spielelemente von uns nicht gut genug um gegen eine starke Mannschaft zu bestehen. Letztlich fehlte uns auch die Nervenstärke und in den entscheidenden Momenten das Selbstvertrauen. Nach deutlichen Führungen dürfen wir auch gegen gute Mannschaften einfach nicht mehr verlieren und vor allem nicht zum wiederholten Male. So stehen wir nun nur noch auf dem 6. Platz. Eine bessere Platzierung haben wir aktuell auch nicht verdient, zu unkonstant sind unsere Leistungen in dieser Saison. Da hilft es auch nicht die Staffelfavouriten in einzelnen Sätzen am Rande der Niederlage zu haben. Wir werden am nächsten Spieltag (20.03., erneut 19 Uhr im Gymnasium Zschopau) hoffentlich ein verbessertes Gesicht zeigen. Die Gegner werden dann der VSV Bockau-Lauter I und der SV Neudorf sein.






