Nachdem erzwungenem Abstieg durch unsere 1. Herrenmannschaft (Grüße gehen raus) durfte die Nachhut des VC Zschopau am vergangenen Wochenende mit einem Heimspieltag in die neue Saison der Sachsenklasse West starten. Die meisten Gegner der neuen Spielzeit sind nun relativ unbekannt für uns, so auch Wildenfels und Hennersdorf. Trotz zwei fehlender Spieler hatte unser Trainergespann mit elf motivierten Männern ausreichend Maschinen in der Box. In den ersten zwei Durchgängen überfuhren die Zschopauer Motorräder den „wilden Fels“ nach Belieben, bis dieser gezähmt und gebröckelt nach Härte suchte… und diese fand. Denn der dritte Satz wurde zur Gratwanderung. Begünstigt durch vermehrte Fehlzündungen im Zschopauer Motor stemmten sich die Wildenfelser gegen die drohende Niederlage und führten sogar zum Satzende. Doch die Heimmannschaft blieb an diesem Tag unnachgiebig, erhöhte die Drehzahl und rauschte nach drei Sätzen erfolgreich in Ziel.
Auch gegen Hennersdorf erwischte der VC einen guten Start. Nach einem deutlichen Sieg für Zschopau im ersten Durchgang wurde es aber spannend. Der Gegner war nun jederzeit gefährlich und irgendwie schwebte das Gefühl über dem Match, es könnte kippen. So jagten wir im zweiten Satz der gegnerischen Führung lange hinterher. Erst am Satzende zogen wir vorbei und Hennersdorf den Zahn. Das war vermutlich der Knackpunkt des Spiels, denn der Gegner schien jetzt genervt und fehleranfälliger. In der dritten Runde setzten wir uns kontinuierlich ab, verwalteten den Vorsprung bis zum Ziel und verbuchten den zweiten 3:0 Erfolg des Tages.
Man könnte jetzt nörgeln und anmerken, dass der Unterschied zur Sachsenliga merkbar ist und wir die knapperen Sätze da sicher nicht gewonnen hätten. Doch was bringt das? Wir sehen es positiv: Viele Spieler haben Einsatzzeit bekommen. Wir haben uns schadlos gehalten und auch vom Samstagnachmittag war noch etwas Zeit übrig. Entgegen anders lautender Gerüchte wartet das nächste Spiel gegen Markleeberg schon am 26. September auf uns. Mal sehen, wie das läuft.
RF
MVPs: Kay Trautvetter & Theo Lagatz






